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21.05.2018 erstellt von: Rolf Pinckert


Radverkehr in Mainz, Ingelheim, Bad Kreuznach

Wir arbeiten an der Umsetzung des Radverkehrspolitischen Programms des ADFC:

  • Das Rad ist mehr als ein Fortbewegungsmittel und bietet viele Lösungen

  • Mit Radverkehrsförderung schaffen wir Sicherheit und Akzeptanz und motivieren zum Radfahren

  • Radverkehr erhöht die Lebensqualität in Städten und Dörfern

  • Gute Infrastruktur und Vernetzung der Verkehrsmittel sind wichtig, brauchen eine gute Finanzierung und einen entsprechenden Rechtsrahmen


Deshalb setzen wir uns auf regionaler Ebene fĂĽr eine wesentliche Verbesserung aller Aspekte des Radfahrens ein. Insbesondere fordern wir:

  • Ein gesamtheitliches Radverkehrskonzept in Mainz, Bingen und Kreuznach sowie unserer Region;

  • GrĂĽndung eines Arbeitskreises Fahrradfreundlicher Kommunen;

  • Radschnellwege zu allen wichtigen Zielen auĂźerhalb von Mainz: Nach Oppenheim, Worms, Nieder-Olm, Ingelheim, Bingen, Wiesbaden, Frankfurt, dem Flughafen usw.

  • Der nun in Planung befindliche Pendlerradweg Mainz-Bingen kann nur ein kleiner Anfang fĂĽr verbesserte regionale Verbindungen sein. Er ist so auszubauen, dass er von und in Richtung Budenheim und Bingen auch eine gute Anbindung nach Schierstein sowie direkt in die Stadt und hoch zur Uni bietet. Zwischen Mainz und Budenheim ist dieser Radweg parallel zur BundesstraĂźe zu fĂĽhren. Dies weil der aktuell angedachte Weg durch die Gärten garantiert kein schnelles Vorankommen sondern Konflikte mit den Gartenbesitzern hervorbringen wird.

  • Deutlich stärkere BerĂĽcksichtigung der auszubauenden Radverkehrsinfrastruktur beim „Nahverkehrsplan“.


Um eine spĂĽrbare Verbesserung der Radverkehrssituation in Mainz zu erreichen fordern wir:

  • Die deutliche Aufstockung des Mainzer Radinfrastrukturetats von derzeit unter 1 EUR pro Einwohner auf wenigstens 5 EUR pro Einwohner. Dabei sollen die aktuell vorhandenen Mittel z.B. aus dem Dieselfonds konsequent genutzt werden.

  • Zusätzliches Fach-Personal zur Umsetzung der notwendigen Radverkehrsinfrastruktur. Nur eine Radfahrbeauftragte ist zu wenig – Aufstockung um mindestens 2 Mitarbeiter erforderlich.

  • Stadtteilrouten zur Verbindung aller Stadteile – kreis und sternförmig;

  • Eine echte Verbindung vom Hauptbahnhof bis runter an und ĂĽber den Rhein. Dazu braucht es eine leistungsfähige Radverkehrsachse - z.B. ĂĽber die GroĂźe Bleiche in Verbindung mit dem evt. Umbau fĂĽr die CityBahn oder auch die Hintere Bleiche als reine FahrradstraĂźe;

  • Beim Bau des Fahrradparkhauses sind alle dazugehörigen Zu- und Abfahrten ausreichend zu dimensionieren. Hier denken wir z.B. an die Wege zur AlicenbrĂĽcke und die Verbreiterung des Weges entlang des ehemaligen Postarreals. Die Ostein-UnterfĂĽhrung sollte mit Rampen fĂĽr Radfahrer ausgestattet werden.

  • Barrierefreie Auffahrt auf beiden Seiten der Kaiser-BrĂĽcke und gute Anbindung an die zu schaffende weiterfĂĽhrende Radinfrastruktur;

  • Verbesserung der Radwegeinfrastruktur Bretzenheim-Zahlbach-Oberstadt-Innenstadt wie teils bereits dem Verkehrsdezernat und den Ortsbeiräten vorgestellt;

  • Verbesserung der Radwegeinfrastruktur Mombach-Gonsenheim-HaMĂĽ wie teils bereits dem Verkehrsdezernat und den Ortsbeiräten vorgestellt. Neu aufzunehmen ist eine gute BerĂĽcksichtigung des Radverkehrs im Zuge des Abrisses der HochbrĂĽcke Mombacher StraĂźe/Rheinallee;

  • Umbau Rheinallee durch Zusammenfassung der Auto-Fahrbahnen und echten Radwegen in beide Richtungen;

  • Schaffung einer durchgehenden Verbindung Gärtnergasse – Bahnhof – Neustadt
    Schaffung einer Verbindung Südbahnhof – Oberstadt;

  • Substantielle Verbesserung der schlechten Situation fĂĽr Radfahrer bei der Ăśberquerung der Theodor-Heuss-BrĂĽcke, so dass die Konflikte mit den FuĂźgängern minimiert werden.


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